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Podiumsdiskussion zur Landratswahl in Neuhofen: Antworten auf Fragen der Moderatoren und der Zuschauer

Am Dienstag, 4. Februar, kamen mehr als 500 Bürger und Bürgerinnen zur RHEINPFALZ-Podiumsdiskussion in den Neuen Hof nach Neuhofen. Auch der Landratskandidat der AfD für den Rhein-Pfalz-Kreis, der Landtagsabgeordnete Joachim Paul, nahm an der Veranstaltung teil und stellte sich den Fragen aus dem Publikum und der Moderatoren der RHEINPFALZ.

Folgende Fragen und Antworten werden an dieser Stelle auch denjenigen zur Kenntnis gebracht, die an der Podiumsdiskussion nicht teilnehmen konnten. Die Antworten wurden im Anschluß der Veranstaltung der RHEINPFALZ für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt:

  1. Was macht der zukünftige Landrat/die zukünftige Landrätin, um die Atmosphäre innerhalb der Kreisverwaltung zu verbessern?

Joachim Paul: Für eine angenehme und produktive Arbeitsatmosphäre zu sorgen, ist Teil der Führungskultur. Ich würde als Landrat erst einmal erheben, was die Mitarbeiter sich wünschen, erwarten oder konkret vermissen. Das geht am besten durch eine vertrauliche Erhebung eines externen professionellen Beraters. Es soll kein Mitarbeiter die Befürchtung haben, dass ihm seine Antworten krummgenommen werden. Wie ich bereits auf dem Podium sagte, die Digitalisierung ermöglicht nach erfolgreicher Umsetzung die Entlastung von Routinetätigkeiten.  

  1. Wie sollen die geplanten höheren Gehaltsstufen der Kreismitarbeiter finanziert werden? Soll/Muss die Kreis-Umlage steigen und wie wollen Sie das gegenüber den Kreis-Kommunen rechtfertigen?

Joachim Paul: Das kommt auf die Haushaltslage insgesamt an. Bevor eine Erhöhung angedacht wird, muss erst einmal nach Einsparpotentialen gefahndet werden. Und da sehe ich einiges, wo man den Rotstift ansetzen könnte. Zugespitzt gesagt: Schaufensterpolitik, die wenig konkret bringt und nur in Hochglanzbroschüren gut aussieht, sollte eingespart werden. Darüber hinaus: eine kreative und ambitioniertere Wirtschaftsförderung muss dafür sorgen, dass langfristig erheblich mehr Gewerbesteuer im Kreis generiert wird.

  1. Der Rhein-Pfalz-Kreis ist der Gemüsegarten Deutschlands. Mit welchen Maßnahmen wollen Sie sicherstellen, dass für die Produktion von Nahrungsmitteln immer ausreichend Wasser vorhanden ist?

Joachim Paul: Diese Aufgabe hat einige Faktoren zu berücksichtigen. Man muss z.B. die Frage beantworten, ob alle Wassersparpotentiale schon gehoben worden sind – die Landwirte in Südspanien und Israel sind geradezu Pioniere auf dem Gebiet. Hier könnten natürlich auch Smartfarming-Lösungen zum Einsatz kommen, die dort bereits eine große Rolle spielen. Für Fördermittel und Impulse zu sorgen, wäre dann meine Aufgabe. 

  1. An alle: Wo wollen Sie finanzielle Mittel schwerpunktmäßig einsetzen – für was wollen Sie verstärkt Geld ausgeben?

Joachim Paul: Für eine Ausstattung der Schulen, die näher an das Wirtschaftsleben herangeführt werden sollen – sie sollten zu Messen der hier ansässigen Unternehmen werden und z.B. mit Simulatoren und einer besseren IT-Infrastruktur, die spielerisch eingesetzte KI-Prozesse unterstützt. Zudem würde ich ein Zentrum für junge Gründer aus Schulen, Hochschulen und Unternehmen aufstellen, wo diese Arbeitsplätze mit schnellem Netz, rechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung bekommen.

  1. Was wollen Sie dafür tun, dass ausreichend bezahlbarer Wohnraum im Kreis zur Verfügung steht?

Joachim Paul: Zunächst müssen Bauanträge und Nutzungsänderungsanträge schneller beschieden werden. Bürger und Unternehmer bauen nur, wenn die Rahmenbedingungen gut sind. Hier müssen viele Prozesse, die die Kreisverwaltung beeinflussen kann, auf den Prüfstand.

  1. Welche Maßnahmen ergreifen Sie für den Naturschutz?

Joachim Paul: Siehe Antwort auf Frage 7.

  1. Wir leben in einer der heißesten Regionen Deutschlands. Welche Maßnahmen zum Hitzeschutz gehen Sie an?

Joachim Paul: Kinder und Senioren sind von Hitze am meisten betroffen, in den entsprechenden Einrichtungen sollte Konzepte erstellt werden. In einigen Städten und Landkreisen hat sich gezeigt, dass bereits einige wenige Maßnahmen, die gar nicht kompliziert sind, für mehr Schatten und Kühlung sorgen. Das gilt im Übrigen auch für Betriebe. Hier kann der Landkreis organisatorisch unterstützen. Ich bin zudem ein großer Freund von mehr Aufforstung bzw. entsprechender Förderung. Wir haben in einigen Gemeinden bereits einmal durchgespielt, welche Ökobilanz sich bereits aus der Pflanzung von 100 oder 1000 Bäumen ergeben würde. Diese fiel in jeder Hinsicht überraschend positiv aus.

  1. Schutzbedürftige Frauen finden im Kreis kein Frauenhaus. Wollen Sie eine solche Anlaufstelle im Kreis schaffen?

Joachim Paul: Hier muss mit anderen Kreisen, Ludwigshafen und den Amtskirchen stärker zusammengearbeitet werden, um eine größere Anlaufstelle mit Wohn- oder Übernachtungsmöglichkeiten zu schaffen oder mehr Plätze regional anbieten zu können.

  1. Wie kommt man mit dem ÖPNV nach Schifferstadt zum neuen Kreishaus? Es gibt nur von sehr wenigen Gemeinden aus eine direkte Verbindung nach Schifferstadt.

Joachim Paul: Das muss sich mit der Eröffnung natürlich ändern, weil das Kreishaus auch ein gesellschaftlicher Mittelpunkt sein soll.

 

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FPÖ-Urgestein Johannes Hübner, Vortragsreferent auch in Koblenz, verstorben

Ein sichtlich engagierter und freudiger Dr. Johannes Hübner beim damaligen Vortrag im Quartier Kirschstein.

Verehrte Freunde alternativer Politik,

wie nun bekannt wurde, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit am vergangenen Sonntag, 2. Februar, das FPÖ-Urgestein Dr. Johannes Hübner im Alter von 68 Jahren. Er war promovierter Jurist, verheiratet, Vater zweier Kinder und von 2008 bis 2017 Abgeordneter zum Nationalrat für die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ). Zudem fungierte er als außenpolitischer Sprecher der FPÖ. Im Jahr 2017 zog er sich aus der aktiven Politik zurück, stand aber für zahlreiche Vortragstätigkeiten, Artikel und Expertisen dem nationalfreiheitlichen Lager auch weiterhin zur Verfügung. Nicht nur die FPÖ verliert mit ihm einen langjährigen treuen Weggefährten.

Dr. Johannes Hübner trat im April 2023 auch im Quartier Kirschstein in Koblenz vor der AfD auf. Kompetent beantwortete er im vergangenen Jahr vor einem größtenteils jugendlichen Publikum die zahlreichen Fragen, erklärte, warum die FPÖ heute so stark ist – nachahmenswert auch für die AfD. Dabei kam auch immer wieder die wechselvolle Geschichte der Freiheitlichen zur Sprache, denn das nationalfreiheitliche Lager, das sogenannte Dritte Lager, gründete sich bereits zum Ende des Ersten Weltkriegs.

„Mit Johannes Hübner verbinde ich einen Referenten, der uns von der AfD genau erklärt hat, warum es wichtiger ist, an seinen Standpunkten festzuhalten, als Inhalte verwässern zu lassen. Das Rezept der FPÖ ist auch für die AfD der richtige Weg. Dr. Hübner war trotz seiner großen Verdienste im Umgang sehr freundlich, fast schon kameradschaftlich, keineswegs belehrend und sehr versiert. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten und unsere Gedanken sind natürlich bei seiner Familie“, so Joachim Paul (MdL) betroffen.

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Warum ich als Landrat für den Rhein-Pfalz-Kreis kandidiere – Wahlkampf beginnt!

Verehrte Freunde alternativer Politik!

Eine Partei, die seit vielen Monaten stabil die zweitstärkste Partei Deutschlands ist, sollte auch auf kommunaler Ebene möglichst zu jeder Wahl antreten und den Wählern ein Angebot machen. Nach der Kandidatur von Bernd Schattner (MdB), der die Stichwahl im Landkreis Germersheim nur um wenige Stimmen verfehlt hat, treten nun Catalina Monzon (Kreisvorsitzende KV Kusel), Alexander Jungbluth (MdEP, Kreis Mainz-Bingen) und ich im Rhein-Pfalz-Kreis für das Amt des Landrats an. Vor Weihnachten bin ich von den Mitgliedern des Kreisverbandes mit 95 Prozent zum Kandidaten aufgestellt worden. Ich danke u.a. Dr. Stefan Scheil für die Unterstützung!

Zwar bin ich Koblenzer, ich kann aber mittlerweile eine zehnjährige Erfahrung auf kommunalpolitischer Ebene, die vor allem die Themen Kommunalfinanzen, Einwanderung, Schulträgerschaft und Wirtschaftsförderung umfasst, einbringen.

Was habe ich im Kreis vor? Unter anderem das:

  •  Bessere Vernetzung der Schulen mit mittelständischen Unternehmen vor Ort;
  • Der Kreis sollte jungen Gründern aus Schulen, Hochschulen (LU) und Betrieben Strukturen und Beratung anbieten (Gründungszentren), damit ihre Geschäftsideen weiterverfolgt werden können und irgendwann zur Marktreife gelangen – (Vor-)Gründungszentren sind aktuell in aller Munde;
  • Der ungebremsten Zuwanderung in unsere Sozialsysteme – vorbehaltlich einer grundlegenden Kursänderung auf Bundesebene, Stichwort: Remigration! – sollte der Kreis mit der Pflicht zur gemeinnützigen Arbeit, einer noch strafferen und strengeren Anwendung der Bezahlkarte und medizinischen Altersfeststellungen begegnen.

Wir setzen darauf, dass sehr viele Wähler echten Wandel wollen. Deshalb unser Motto: Neue Besen kehren gut.

Hier der erste Bericht der „Rheinpfalz“ zu meiner Kandidatur!

Ich freue mich auf den Wahlkampf und die kommenden Info-Stände im Rhein-Pfalz-Kreis und grüße Sie sehr herzlich!

Joachim Paul

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„Strukturen schaffen! Grundsätzlich bleiben!“ – Dr. Hans-Christoph Berndt zu Besuch in Koblenz

Am Freitag, 7. Februar, um 19 Uhr spricht Dr. Hans-Christoph Berndt zu uns. Der Vorsitzende der Brandenburger Landtagsfraktion hat mit der „Mühle“ in Cottbus bereits Strukturen geschaffen, die zur erfolgreichen Verankerung rechter, bürgerbewegter und alternativer Politik in der Stadt Cottbus und der gesamten Region geführt haben. Davon konnten wir uns zuletzt im Landtagswahlkampf in Cottbus überzeugen – die Ergebnisse dort sprechen für sich: 32 Prozent! Seine Vita findet sich hier! Mehr über die „Mühle“ („Das Wohnzimmer der Bürgerbewegung“) erfährt man hier!

Ebenso stellt sich Dr. Martin Dames – Kandidat für den Bundestag – vor, Themen u.a.: Finanz- und Gesundheitspolitik. Joachim Paul wird die anschließende Diskussion mit dem Publikum – für die natürlich sehr viel Raum bleiben wird! – moderieren. Fragen und Diskussionsbeiträge erwünscht!

Im Anschluss wird zu einem Umtrunk eingeladen. Joachim Paul und sein Koblenzer Team freuen sich über Ihren Besuch! Wer noch nicht im Quartier Kirschstein in Koblenz war, wird um Anmeldung unter der E-Mail-Anschrift info@afd-koblenz.de gebeten.

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Alice Weidel im „Abendland“-Interview: „Deutschlands Niedergang – Die ideologischen Hintergründe“

Die aktuellen Umfragewerte sind hoch – und unsere Parteivorsitzende überflügelt sogar Friedrich Merz, zumindest was die Popularitätswerte angeht. Wenn es nämlich eine Direktwahl des Bundeskanzlers gäbe, hieß unsere neue Regierungschefin Alice Weidel. Und dies trotz des Hasses und der Hetze, gegen die sich die Partei und ihr Führungspersonal ebenso wie der „kleine“ Wahlkämpfer vor Ort ständig erwehren müssen. Aber die Bürger und auch die Welt wachen langsam auf, so ist Tech-Milliardär Elon Musk mittlerweile ein erklärter Fan der Parteichefin. Dennoch versagen ihr die Mainstreammedien regelmäßig faire Interviews. Ein Glück, dass es unabhängige Medien wie das österreichische Magazin „Abendland“ gibt, dem ich vor Kurzem ebenfalls ein Interview gab. Alice Weidel hat in der aktuellen Ausgabe die Möglichkeit frei, aber klar unsere Ziele zu formulieren. Das lesenswerte Interview ist jedem Interessierten zur Lektüre empfohlen, viel Spaß damit!

Lesen Sie hier das Interview aus der Zeitschrift „Abendland“: „Deutschlands Niedergang – Die ideologischen Hintergründe“

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Kranzniederlegung zum Volkstrauertag des AfD-Kreisverbandes Koblenz

Verehrte Freunde alternativer Politik!

“Ein Volk, das seine Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft”, befand bereits vor rund 200 Jahren Johann Wolfgang von Goethe. Und daher ist es für den AfD-Kreisverband Koblenz eine Verpflichtung, zum Volkstrauertag auch in diesem Jahr wieder am Ehrenmal des Deutschen Heeres am Nachmittag des 17. Novembers einen Kranz niederzulegen, um der Toten zu gedenken, die in Pflichterfüllung ihr Leben für uns gaben.

Wir laden interessierte Bürger recht herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns der Toten zu gedenken. Weitere Informationen gibt es nach der Anmeldung.

Anmeldungen bitte über folgende E-Mail-Anschrift: info@afd-koblenz.de

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Ernst Moritz Arndt: Vorkämpfer für Deutschlands Einheit, Freiheit und Demokratie

Bildquelle: Wikimedia/Axt/Gemeinfrei

Ernst Moritz Arndt (1769-1860): Deutscher Vorkämpfer gegen Feudalismus und unermüdlicher Trommler für Einheit, Freiheit und Demokratie aller Deutschen. Ein Denker, der angesichts des seinerzeit allgegenwärtigen französischen Despotismus gegen die fremdherrschaftliche Bevormundung aufbegehrte. Leider wird das Wirken dieses großen Deutschen heute überschattet von Diskussionen über einige aus Zeit- und Textzusammenhang gerissene Zitate Arndts, die dem Geist der Entstehungszeit geschuldet sind und von Ideologen heute dienstbar gemacht wurden zur Verteidigung einer polit-medialen Deutungshoheit, die alles verleumdet und diffamiert, was dem Zeitgeist widerspricht.

Sein publizistisches Wirken in den Befreiungskriegen, als er im deutschen Volk das Gefühl von Einheit und Freiheit weckte und wachhielt, darf nicht in Vergessenheit geraten. Als freigewählter Abgeordneter des Frankfurter Parlaments 1848/49 setzte er seine Unterschrift unter die erste von Volksvertretern beratene deutsche Verfassung, deren Kernpunkte einhundert Jahre später ins Grundgesetz übernommen wurden.

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Joachim Paul im „Abendland“-Interview: „Regenbogenideologie auf dem Vormarsch“

Bild von Marek Studzinski auf Pixabay/Gemeinfrei

Adam und Eva, Mann und Frau, die natürliche Zweigeschlechtlichkeit der menschlichen Natur, biologisch und religiös begründet, wird durch rot-grüne Politakteure zunehmend in Frage gestellt. Angeblich sei das Geschlecht ein „soziales Konstrukt“; es gebe nicht zwei, sondern viele Geschlechter. Manche LGBTQI-Vertreter sprechen von 72, wobei mit der Abkürzung „LGBTQI“ „lesbisch, gay [schwul], bi, trans, queer oder intersexuell“ gemeint ist, also von der Norm abweichende sexuelle Orientierungen. Die Vertreter dieser neuen Ideologie versammeln sich symbolisch unter der Regenbogenfahne.

Joachim Paul, medien- und bildungspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, sieht diese Entwicklung kritisch.

Lesen Sie hier das Interview „Regenbogenideologie auf dem Vormarsch“ aus der Zeitschrift „Abendland“: Regenbogenideologie auf dem Vormarsch