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Grüne Propagandalüge: Windenergie-Zunahme – aber nur wegen De-Industrialisierung

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Den Mainstream-Medien war es eine Jubelmeldung wert: mehr als die Hälfte des erzeugten Stroms in Deutschland stammte 2023 aus erneuerbaren Energieträgern. Allein die Windkraft löste demnach mit 31 Prozent des erzeugten Stroms die Kohle als wichtigste Energiequelle ab und erreichte einen Höchstwert bei der Einspeisung.

Aber die Zahlen haben einen gravierenden und peinlichen Schönheitsfehler: die Anteile der Erneuerbaren an der deutschen Energiebilanz steigen nicht deshalb, weil die Wind- und Sonnen-Kapazitäten absolut steigen, sondern weil der Stromverbrauch im Land massiv zurückgeht – eine Folge der inzwischen unübersehbaren Deindustrialisierung.

In Zahlen: die Einspeisung aus Windkraft erreichte 2023 einen neuen Höchstwert von 139,3 Milliarden Kilowattstunden. Gleichzeitig sind aber 449,8 Milliarden Kilowattstunden von in Deutschland erzeugtem Strom ins Netz eingespeist worden – 11,8 Prozent weniger als im Jahr 2022. Der vermeintlich steigende Anteil der Windkraft findet nur in relativen, aber nicht in absoluten Zahlen statt

Gründe für den Rückgang beim Strombedarf waren insbesondere ein geringerer Strombedarf infolge der Rezession in den energieintensiven Industriezweigen (u.a. Chemie, Stahl) bzw. als Folge der Flucht deutscher Unternehmen ins Ausland. Und: auch der gestiegene Import von Strom (Atom, Kohle) aus dem Ausland läßt den Anteil der „Erneuerbaren“ an der in Deutschland erzeugten Strom-Menge steigen.

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Kriminalität in Rheinland-Pfalz explodiert: Jetzt 33,4 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige

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Der übliche Trend, der in Deutschland mittlerweile der Normalfall ist: in Rheinland-Pfalz hat nicht nur die Kriminalität im öffentlichen Raum in den letzten fünf Jahren signifikant zugenommen – auch der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen schnellt nach oben. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Große Anfrage der AfD-Fraktion hervor.

Demnach stieg die Zahl der registrierten Straftaten von 63.207 im Jahr 2019 auf 82.953 im Jahr 2022 – ein Plus von rund 30 Prozent. Besonders drastisch, nämlich um unfaßbare 45 Prozent, haben die Straftaten gegen das Leben, gegen die sexuelle Selbstbestimmung (plus 17,2 Prozent) sowie Rohheitsdelikte (plus 16,6 Prozent) zugenommen. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg um rund 55 Prozent. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Tatverdächtigen erreichte 2022 einen Höchstwert von 33,4 Prozent. Die meisten nichtdeutschen Tatverdächtigen kamen aus Syrien (1.220), gefolgt von Rumänien (1.103) und der Türkei (1.053).

Die AfD-Fraktion fordert angesichts der Zahlen durchgreifende Maßnahmen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum wiederherzustellen. „Dazu gehören eine erhöhte Präsenz von Polizei und Ordnungskräften im öffentlichen Raum, eine signifikante Verstärkung der Polizei auf 10.000 Vollzeitäquivalente, konkurrenzfähige Besoldung und Rahmenbedingungen, die Aufwertung von Ausbildung und Aufgabenfeld der Sicherheitskräfte, ein effizienter Datenabgleich zwischen Strafverfolgungs-, Justiz- und Ausländerbehörden, eine Reform des Aufenthaltsgesetzes sowie eine strukturelle Abschiebeoffensive für straffällige und nicht bleibeberechtigte Ausländer“, erklärte die AfD-Fraktion per Pressemitteilung.

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Der „kranke Mann“ Europas – EU-Ökonomen sehen Deutschland auf abschüssiger Fahrt

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Deutschland ist der neue „kranke Mann“ Europas. Laut einer aktuellen Prognose der EU-Kommission wird Deutschland mindestens in den nächsten zwei Jahren das Sorgenkind der Euro-Zone bleiben. Außerdem soll Deutschland im kommenden Jahr eine der höchsten Inflationsraten des EU-Währungsraums haben – eine äußerst ungute Kombination.

Die Ökonomen haben mit der aktuellen Veröffentlichung ihre Wachstumserwartungen für Deutschland drastisch nach unten korrigiert: Deutschland soll laut der Prognose in diesem Jahr nur um magere 0,3 Prozent wachsen – und damit praktisch stagnieren. Bei einem Wert so nahe an der Nulllinie könnte die deutsche Volkswirtschaft bis Ende des Jahres auch durchaus ins Minus rutschen.

Die Rolle des Sorgenkinds der Euro-Zone dürfte Deutschland auch das ganze Jahr 2025 über behalten, wenn die Prognose aus Brüssel zutrifft. Dann bleibt Deutschland auch im kommenden Jahr das Schlußlicht der Euro-Zone und sogar in der gesamten EU – zusammen mit Italien.

Die deutschen Verbraucher werden zudem laut den Prognostikern im kommenden Jahr unter einer der höchsten Inflationsraten in der Euro-Zone leiden. Deutschland befindet sich damit in ungewohnter Gesellschaft: Italien wird im kommenden Jahr ein ähnliches Profil von Wachstum und Inflation haben. Über die Ursachen der Misere schweigen sich die Brüsseler Ökonomen aus. Sie sind unter Fachleuten hinreichend bekannt, politisch aber äußerst inopportun. Seinen Absturz hat Deutschland fast ausschließlich hausgemachten Faktoren zu verdanken, nämlich der „Ampel“-Regierung mit ihrer selbstmörderischen Rußland- und Energiepolitik.

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Von wegen neutral: Nachrichtenagentur AP erhält viel Geld von Klimaschutz-Sekte

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Die weltweite Medienberichterstattung wird in erheblichem Ausmaß von den großen Nachrichtenagenturen beeinflußt. Deren Meldungen, ihre Einschätzungen und Wertungen bestimmen, was die Öffentlichkeit in den Medien vorgesetzt bekommt.

Im Westen sind die größten Nachrichtenagenturen Associated Press (AP), Reuters und AFP. Ihre Meldungen werden teils im Original übernommen, teils redaktionell bearbeitet.

Doch die Nachrichtenagenturen sind alles andere als neutral. Dank Spenden verschiedener Organisationen, aber auch durch dezenten Druck von außen wird die Berichterstattung in bestimmte Richtungen gelenkt.

Kürzlich nun deckte die unabhängige US-Plattform „The Washington Free Beacon“ auf, daß die dänische Klimaschutz-Organisation KR Foundation der AP im Dezember 2022 stattliche 300.000 Dollar spendete. Diese Organisation, die die Nutzung von fossilen Brennstoffen komplett verbieten lassen möchte, zielt vor allem auf die Einflußnahme auf Medien ab. Mittels Geldzuwendungen soll die Berichterstattung in die gewünschte Richtung gelenkt werden, obwohl sie auf unbefangene Konsumenten neutral wirkt.

Die Klima-Sektierer orientieren sich dabei freilich nur an der jahrzehntelangen Praxis beim US-Auslandsgeheimdienst CIA. Auch dieser nahm und nimmt massiv Einfluß auf die Medienberichterstattung in aller Welt, um die eigenen Narrative global im öffentlichen Bewußtsein zu verankern.

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Fatale Weichenstellung: „Rückführungsverbesserungsgesetz“ erteilt Schleppern einen Freifahrtschein

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Offiziell macht sich die Bundesregierung für mehr Abschiebungen Illegaler stark. Doch in Wirklichkeit fördert sie die weltweite Zuwanderung nach Deutschland, wo immer sie kann.

Den jüngsten Beweis dafür lieferte der Bundestag am letzten Donnerstag. Er beschloß an diesem Tag das sogenannte „Rückführungsverbesserungsgesetz“ von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Ursprünglich sah der Gesetzentwurf auch eine Ausweitung der Strafbarkeit der Fluchthilfe vor, was das Vorgehen der sogenannten „Seenotretter“ im Mittelmeer betroffen hätte. Doch im jetzt durchgewinkten Gesetz findet sich diese Bestimmung nicht mehr.

Einen Tag vor der Abstimmung im Parlament tagte der Ausschuß für Inneres und Heimat. Hier wurde der Gesetzentwurf kurzfristig abgeändert und ergänzt. Eine der Neuerungen besagte: „Ausschluß der Seenotrettung vom Anwendungsbereich der Schleusungsdelikte durch Bezugnahme auf den Landweg“.

Am Donnerstag nahm der Bundestag die Änderungen mit den Stimmen der SPD, Grünen und FDP an. Die Fraktionen der CDU/CSU und AfD stimmten dagegen.

Faktisch hat der Bundestag damit den sogenannten „Seenotrettern“ im Mittelmeer einen Freifahrtschein ausgestellt. Seit Jahren ist es ein offenes Geheimnis, wie die mehrheitlich deutschen Organisationen wie „Jugend rettet“, „Sea-Watch“ oder „SOS Humanity“ mit Menschenhändlern gemeinsame Sache machen. Die Schlepper suchen im Mittelmeer zielstrebig nach Boots-Migranten, nehmen diese an Bord und bringen sie auf dem kürzesten Weg nach Italien. Die italienische Regierung protestiert scharf dagegen.

Aus den Reihen der Organisationen, die im Mittelmeer aktiv sind, wuchs in den letzten Monaten der Druck, das „Rückführungsverbesserungsgesetz“ noch zu ändern. Zahlreiche Flüchtlingsanwälte hatten nach Durchsicht des Papiers medienwirksam Alarm geschlagen. So warfen Juristen aus dem Umfeld von „SOS Humanity“, einem „Seenotretter“-Verein, der im vergangenen Jahr 790.000 Euro Steuermittel einstrich, der Koalition eine „Kriminalisierung ziviler Seenotrettung“ vor.

Der Entwurf werde „zu erheblicher Rechtsunsicherheit führen und die Gefahr der Einleitung von strafrechtlichen Ermittlungsverfahren gegen die zivile Seenotrettung ermöglichen“, warnte auch die Jura-Professorin Pauline Endres de Oliveira von der Berliner Humboldt-Universität gemeinsam mit anderen Rechtsanwälten in einer Stellungnahme für den Bundestag. „Nach Auffassung der Unterzeichner*innen dieser Stellungnahme sollte die zivile Seenotrettung keiner strafrechtlichen Verfolgung ausgesetzt werden“, heißt es darin.

Der Druck der Lobbyisten hat sich gelohnt. Das jetzt beschlossene „Rückführungsverbesserungsgesetz“ verbessert überhaupt nichts. Es hat im Gegenteil der organisierten Menschenschleusung nach Deutschland weitere Pforten geöffnet. „Sea-Watch“ und Co. haben zumindest vom deutschen Staat künftig nichts mehr zu befürchten.

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Was kommt noch alles – jetzt auch „häusliche Gewalt“ als Asylgrund

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Wieder ein Skandalurteil des Europäischen Gerichtshofes. Der für seine migrantenfreundlichen Urteile bekannte Luxemburger Gerichtshof will jetzt auch häusliche Gewalt als Fluchtgrund für Asylanten festzurren. Er entschied am Dienstag, daß Frauen aus Nicht-EU-Staaten deshalb Schutz in der Europäischen Union erhalten oder „subsidiären Schutz“ vor einer Abschiebung beanspruchen können.
 
Im konkreten Fall hatte eine Kurdin türkischer Staatsangehörigkeit in Bulgarien um internationalen Schutz angesucht. Sie sei zwangsverheiratet worden, habe sich aber scheiden lassen. Daraufhin sei sie von ihrem Ex-Mann und ebenso von ihrer Herkunftsfamilie bedroht worden und fürchte, Opfer eines sogenannten Ehrenmordes zu werden. Unter solchen Umständen, urteilte der EuGH, könnten Frauen als „Flüchtlinge“ anerkannt werden. Bei der Flüchtlingseigenschaft gehe es um die Verfolgung wegen der Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe – auch Frauen könnten als „soziale Gruppe“ angesehen werden und deshalb in den Genuß der „Flüchtlings“-Eigenschaft kommen.
 
Der Luxemburger Urteilsspruch dürfte weiteren Zuwanderermassen Tür und Tor öffnen – nicht nur Frauen. Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, daß auch Männer vor EU-Gerichten schon bald „häusliche Gewalt“ als Asylgrund geltend machen werden.
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Joachim Paul: „Wir brauchen eine bundesweite Abschiebeoffensive“ – Nicht veröffentlichtes Interview mit der „Allgemeinen Zeitung“

„Allgemeine Zeitung“: Wer bzw. welche Gruppen sollen aus Ihrer Sicht remigriert werden, und wohin?

Joachim Paul: Angesichts der sich seit Jahren verschärfenden Zuwanderungssituation brauchen wir eine bundesweite Abschiebeoffensive – das hat mittlerweile und leider viel zu spät – auch die Bundesregierung erkannt. Ausländer, deren Antrag auf Asyl abgelehnt worden ist, die sich einer schweren Straftat schuldig gemacht haben, seit Jahren ohne Perspektive auf eine Arbeitsstelle Sozialleistungen beziehen und keine Anstrengungen unternehmen, Deutsch zu lernen, sich der deutschen Leitkultur anzupassen und unsere Werte – z.B. hinsichtlich des Frauenbildes – ablehnen, müssen Deutschland verlassen. Innenministerin Faeser hat jüngst die Zugehörigkeit zu einem unseren Sozialstaat ausbeutenden Clan als Grund für eine Abschiebung ins Spiel gebracht, in Schweden kann demnächst ein Lebensstil, der der schwedischen Gesellschaft zuwider läuft, zur Abschiebung führen. Es ist richtig, sich von Ausländern zu trennen, deren Lebensstil allein auf die Ausnutzung unserer sozialen Sicherungssysteme ausgelegt ist. Das sind alles Schritte in die richtige Richtung bzw. sehr gute Ideen, die wir aufmerksam registrieren. Es ist aber höchste Zeit, die verlorene Glaubwürdigkeit dadurch wiederherzustellen, dass die Forderungen durch Maßnahmen flankiert werden: Gesetze müssen entsprechend eingeführt oder geändert, bestehende endlich vollständig ausgeschöpft werden. Der Druck auf die Herkunftsländer muss derart gesteigert werden, dass Rückführungsabkommen viel leichter und schneller zustande kommen. Das ist alles möglich, wenn der politische Wille vorhanden ist. Der fehlt bei der amtierenden Bundesregierung allerdings. 

„Allgemeine Zeitung“: Betrifft Ihre Forderung nach einer Remigration auch deutsche Staatsbürger?

Joachim Paul: Die Frage ist falsch gestellt. Wir wollen die Tatbestände, die zum Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft bei Migranten führen, deutlich erweitern. Deshalb verfolgen wir die Politik in Schweden und Dänemark sehr genau. In anderen EU-Staaten kann nicht nur die Zugehörigkeit zu einer extremistisch-terroristischen Vereinigung, sondern auch eine Illoyalität dem Staat gegenüber zum Verlust führen. Zumindest diskutabel ist es, Art. 16, Abs. 1 des Grundgesetzes so zu ändern, dass der Verlust der Staatsbürgerschaft leichter greifen kann. Die Änderung des Grundgesetzes ist in einem demokratischen Prozess möglich und bislang auch keine Seltenheit gewesen.  

„Allgemeine Zeitung“: Wie soll aus Ihrer Sicht diese Remigration praktisch umgesetzt werden, und in welchem Zeitraum?

Joachim Paul: Eine Wende in der Einwanderungspolitik ist nur mit der AfD möglich. Alle anderen Parteien sind unglaubwürdig. Nach Antritt einer AfD-Bundesregierung sind meiner Einschätzung nach etwa zehn Jahre entschlossenes Regierungshandeln nötig, um eine Remigrationsagenda umzusetzen. Hinsichtlich der Praxis sollte man sich an Staaten wie Dänemark, Japan oder Ungarn orientieren. 

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Noch mehr Strangulierung der deutschen Wirtschaft: Jetzt kommt das Lieferkettengesetz!

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Auf die deutsche Wirtschaft kommt die nächste Schikane der „Ampel“-Regierung zu: nach der permanenten Erhöhung der CO2-Preise und zuletzt der drastischen Erhöhung der Maut-Gebühren für das Frachtgewerbe um bis zu 80 Prozent sorgt jetzt das sogenannte Lieferkettengesetz für Verunsicherung. Aus der Wirtschaft kommt Widerspruch.

Durch das Lieferkettengesetz sollen große Unternehmen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie etwa von Kinder- oder Zwangsarbeit außerhalb der EU profitieren. Größere Unternehmen müssen zusätzlich noch dem „Klimaschutz“ Rechnung tragen. Sie müssen einen Plan erstellen, der sicherstellt, daß ihr Geschäft mit der Einhaltung der Pariser Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung vereinbar ist.

Ein genauer Rechtstext wird derzeit ausgearbeitet. Dieser könnte in den kommenden Wochen fertiggestellt werden – und verunsichert schon jetzt die Firmen. Denn unter anderem ist vorgesehen, daß Unternehmen juristisch zur Verantwortung gezogen und mit Schadenersatzansprüchen konfrontiert werden können, wenn sie gegen die Bestimmungen des Lieferkettengesetzes verstoßen.

In einem offenen Brief versuchen Vertreter der Industrie- und Wirtschaftsverbände deshalb jetzt auf die Politik Druck auszuüben. In einem Brief an Kanzler Scholz (SPD) warnten sie dieser Tage davor, daß sich Unternehmen aus Europa zurückziehen und Firmen mit Klagen sowie drastischen Strafen überzogen werden könnten.

„Die geplante Richtlinie wird Unternehmen mit erheblicher Rechtsunsicherheit, Bürokratie und unkalkulierbaren Risiken konfrontieren“, heißt es. Die Bundesregierung dürfe dem Vorhaben nicht zustimmen. Unterschrieben wurde der Brief von den Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

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Unrühmlicher Spitzenplatz: Deutschland weiterhin Hauptzielland für Asylanten

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Deutschland hält hartnäckig am fragwürdigen Spitzenplatz fest: auch 2022 wurden in keinem anderen Land der EU so viele Asylanträge gestellt wie in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr kletterte die Zahl um unglaubliche 51 Prozent nach oben.

Europaweit betrug der Anstieg mit 1,13 Millionen Asylanträgen „nur“ 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr (966.000 Anträge). In Deutschland wurden 329.000 Asylanträge gestellt. Der deutsche Spitzenplatz hat nach Experteneinschätzung damit zu tun, daß sich häufig bereits Verwandte und Freunde hierzulande aufhalten, hinzu kommen hohe Asylleistungen. Nach Deutschland sind Spanien (161.732), Frankreich (160.769) und Italien (135.294) die beliebtesten Zielländer.

Entgegen dem Trend in Deutschland gingen in anderen EU-Ländern die Antragszahlen zum Teil deutlich zurück. Dafür wird von Fachleuten unter anderem ein verstärkter Grenzschutz im europäischen Südosten verantwortlich gemacht. Die Regierungen griffen dort härter durch, es würden vermehrt Schnell- und Eilverfahren durchgeführt und illegale Migranten schneller abgeschoben als in Deutschland.